Ein kleiner Rückblick

Am Samstag, den 7. Oktober 2017, fand die 18. „ORF-Lange Nacht der Museen“ in ganz Österreich statt. Auch diesmal öffneten das Stadtmuseum Bludenz, die Remise Bludenz, die Galerie allerArt und das Fohrenburger Biermuseum ihre Pforten für kulturinteressierte Nachtschwärmer von 18.00 bis 1.00 Uhr.

Nach der Eröffnung mit Bürgermeister Mandi Katzenmayer im Stadtmuseum Bludenz führte der Museumsführer Werner Hämmerle durch die Schausammlung mit Werken der Volkskunst und Porträtmalerei, ur- und frühgeschichtlichen Exponaten, Möbeln und vielen weiteren historischen Gegenständen. In heimeligem Ambiente zeigten Rosa Cuel, Angela Vonier und Maria-Luise Metzner die traditionellen Handwerkstechniken „schiffla“ und „klöppla“ und versetzten damit Besucher um Besucher ins Staunen.

Gleichzeitig erwachte in der Remise Bludenz ein Museum zum Leben: Kinder improvisierten unter der Leitung von Theaterpädagogin Sabine Hennig kleine Szenen und präsentierten dann ein „Museum der Zukunft“. Hier fanden Schneeschuhe und alte Bücher ihren Platz, anstelle von Tablets und Fidget Spinnern – unerwartet und dennoch realitätsnah.

In der Galerie allerArt – zwei Schritte weiter – luden SchülerInnen des Gymnasiums Bludenz gemeinsam mit dem Künstler Albrecht Zauner zum Kinderworkshop. Zu späterer Stunde wurden die Besucher dann durch den Künstler höchstpersönlich durch die Ausstellung „Resonanz“ geführt.

Bei den Spezialführungen im Biermuseum der Brauerei Fohrenburg wurden Geschichten rund ums Bierbrauen vom Braumeister und technischem Geschäftsführer Andreas Rosa erzählt. Im Anschluss durften die Besucher dann das frisch gebraute Bier kosten.

Bludenz konnte man aber nicht nur in Echtzeit erleben – Otto Schwald vom Geschichtsverein Bludenz gab mithilfe von Fotografien Einblicke in vergangene Zeiten.

Die Lange Nacht der Museen war auch 2017 wieder ein rundum amüsanter, entspannter Abend mit vielen neuen Eindrücken.

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